Head, shoulders, knees and toes…

Vor dem Frühstück, nach dem Mittagessen und immer wieder auch gerne zwischendurch am Strand übten wir mit unserer Trainerin Imke ein paar Vokabeln und trainierten dabei fast alle Körperteile: „Head, shoulders, knees and toes, and eyes and ears and mouth and nose!” Auch Bauch kam immer wieder vor, lachbedingt allerdings.

Dabei hatten wir ob der Teilnahme von Beate die größten Bedenken hinsichtlich der Trainingseinheiten. Die unbändige Freude der Teilnehmerinnen war zudem etwas eingetrübt durch die Befürchtung, dass es in Wolphaartsdijk keine Strandbude mit Grimbergen geben könnte. Beides bestätigte sich zum Glück nicht. Wir saßen schon Freitagnachmittag in der Sonne vor so einem herrlichen Getränk in einer Strandbude hoch über dem Veerse Meer und die Trainingseinheiten mit Beate beschränkten sich auf die Ansage, beim Trinken den Bauchnabel Richtung Wirbelsäule zu ziehen und die Pobacken anzuspannen.

Ach ja, ich darf vielleicht sagen, dass wir uns auf der Abschlußtour der 3. Frauenmannschaft befinden, an der wir „alten“ Ehemaligen teilnehmen durften. Insgesamt waren 27 Frauen 3 Tage auf einem Campingplatz am Veerse Meer, Iris kam extra am Samstag mit dem Zug nachgereist. Alle zusammen fanden wir Platz in einem Haus mit Großraumschlafstätten und Etagenbetten. Ich muß sagen mit 50 kommt frau nicht mehr so gut da rauf und runter.

Freiwillig matchten (sprich mätschten, denn es war schönes Wetter) wir den Ball übers Netz und sprangen dabei im Sand herum, auch Tischtennis immer rund um die Platte war im Angebot. Aber Quatschen und in der Sonne sitzen stand ganz vorne an.

Am ersten Abend gab es traditionell von Ulli vorbereitete Bolognese und am Samstag hatten wir auch wenig Arbeit, von der Metzgerei Roderburg lag am Samstag Abend das Fleisch auf dem Grill und wurde von Ulli und Tanja gewendet.
Kreativität wird bei uns großgeschrieben, denn alle die das erste Mal dabei sind oder mal ausgesetzt haben oder das letzte Mal dabei sind, müssen etwas aufführen. Also fast alle!

Es gab wunderbare Witze, z.T. noch von Muttern überliefert, Singspiele (s.o.), Margret ging mit uns wieder in der Krämerstraße Hütchen und BHchen einkaufen. Eine Aufführung gab es sogar im Dunkeln: den Mund verbrannte sich Steffi dabei nicht, da sie „nur“ mit brennenden Fackeln jonglierte und nicht Feuer spuckte. Zum Glück, denn sie verzauberte alle mit ihrem Lächeln beim Tanzen. Eine Tupperparty der besonderen Art veranstaltete die Gastgeberin Waltraud mit ihren Freundinnen Rosemarie, Hildegard und Bernhardine, indem sie Lotte Luder einlud. „Ach, wie so trügerisch sind Frauenherzen, sind keine Männer da, nehmen sie K…“. Mit Medusa, Flitschi Glitschi, einem fedrigen Dermastimulator, Rosettchen und seinen kleinen anderen Freunden sowie dem Gastgeschenk, einem Clubring blieben keine Wünsche offen. Ullis Powerlaptop war mit Musik gespickt, so dass alle Tänze möglich waren. Martina und Steffi hatten ihre Gitarren und Liederbücher dabei, so dass auch unsere Singstimmen gefragt waren.

Den Abschluss machte ein Besuch in Veere, mit gut gefülltem Bauch und kleinen Einkauftütchen am Arm traten wir die Heimreise an. Leider mit einer 50 Euro Knolle und einer Magenunpässlichkeit an Bord.

Toll wars! Ich danke der Organisatorin Ulli und denen, die es auf sich genommen haben, uns zu kutschieren.

Liesel Cords

 

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