19.11.2013

Egbert


Der Tod von Egbert hat uns alle tief getroffen, auch wenn wir schon längere Zeit darauf vorbereitet waren. Wenn es dann soweit ist begreift man erst die Endgültigkeit, das haben wir  besonders bei unserer männlichen C und B Jugend am Samstag erlebt.
Kategorie: Egbert
Erstellt von: sylvia

Es waren die letzten beiden Mannschaften die von Egbert betreut wurden. Obwohl er schon lange krank war, stand die Tür für seine Jungens immer offen, er war für viele eine Anlaufstelle wenn es zu Hause oder in der Schule Probleme gab.

Es ist nicht einfach den Menschen Egbert mit Worten zu beschreiben, er war ein sehr spezieller Typ mit seinen eigenen Gedanken und Vorstellungen. Ich habe sehr viele Jahre mit Egbert zusammen gearbeitet, gemeinsame Trainingseinheit, Trainingslager in Hellenthal, Pfingstfahrten, Turnier, Grillen und viele Gespräche und Diskussionen. Wir beide waren nicht immer einer Meinung, doch am Ende gab es ein gemeinsames Ziel unsere Schwarz- Rot Jugend.

Er ist im Kreis und darüber hinaus oft angeeckt wenn er seine Vorstellungen durchsetzen wollte, vieles konnte er mit guten und klaren Argumenten auch verändern. Seine Erfolge gaben ihm recht, er hat in seiner langen Laufzeit als Trainer sehr viel erreicht. Unser Verein hat  ihm zu verdanken, dass wir durch die Erfolge im Jugendbereich weit über die Grenzen hinaus bekannt wurden. In unserem Verein spielen bis heute viele Nationalitäten, auch hier war es Egbert der immer allen Kindern die Möglichkeit geboten hat Handball zu spielen. Er holte die Kinder zu Hause ab, versorgte sie mit Essen und Trinken und hatte immer ein offenes Ohr für Kinder und Jugendlichen besonders da, wo die Familienverhältnisse nicht Intakt waren. Für viele Kinder und Jugendliche war er ein Vater ein guter Freund zu dem sie immer hingehen konnten.

Sein ganzes Leben war er immer für andere da, sein soziales Engagement war schon bewundernswert. Egberts Schwester Werburga lebt in Brasilien und leitet seit 60 Jahren die soziale Einrichtung, die Straßenkinder von Caruaru. Diese Einrichtung hat Egbert mit unterstützt, er ist mit Mannschaften hingeflogen und sie haben dort mitgeholfen. Als er Ostern 2010  in Caruaru war haben wir diese Einrichtung besucht, Egbert hat uns viel gezeigt es waren für uns 5 tolle und interessante Tage. Auch hier freuten sich die Kinder und Jugendliche über die Anwesenheit von Egbert. Junge Erwachsene begrüßten ihn mit dem erhoben Daumenzeichen, sie kannten ihn noch aus der Zeit als sie Kinder in dieser Einrichtung waren.

Lieber Egbert, wir werden dich sehr vermissen und uns in vielen Situationen bestimmt an dich erinnern in unseren Herzen und Köpfen wirst du immer bleiben.  Wie es in dem Lied von Trude Herr so richtig besungen wird.

Niemals geht man so ganz

Irgendwas von mir bleibt hier

Es hat seinen Platz immer bei  dir
(Schwarz-Rot)

Wir wünschen dir eine gute Reise, mache da oben weiter wo du hier aufgehört hast.

Margret